Meine Zusammenfassung der Löschdiskussion um den MOGiS Artikel
November 4, 2009
Eines vorneweg: einige der Links, die ich hier veröffentliche werden mit der endgültigen Löschung des MOGiS Artikels aus dem Benutzernamensraum am 6. November nicht mehr verfügbar sein. (soviel schon mal zur Transparenz von Entscheidungen in der deutschen Wikipedia) [Zusatz: der Artikel wurde zu Dokumentationszwecken in eine separate Mediawiki-Installation eingespielt]
Ein zweites vorneweg, ich habe das schon in dem Artikel hier geschrieben, möchte es aber nochmals wiederholen:
“Ich denke eines der aktuellen Probleme der Wikipedia ist die Spannung zwischen den Zielen die die Wikipedia-Elite hat und dem was der gemeine Netzbürger von der Wikipedia erwartet.”
Die Wikipedia ist am Ende genau so relevant, wie sie nützlich ist.
Eine der Fragen, die wiederholt an mich gestellt wurden, war, warum ich den Artikel zu MOGiS in der Wikipedia angelegt habe. Dies habe ich unter anderem deswegen getan, weil in der Wikipedia verschiedentlich auf den noch nicht existierenden Artikel zu MOGiS verwiesen wurde, zum Bespiel im Artikel “Sperrungen von Internetinhalten in Deutschland“.
Mir wurde dann unter anderem empfohlen den Artikel selber anzulegen, andere würden den dann schon ausbauen.
Für das Anlegen des Artikels habe ich dann auch ganz offen den Mogis-Wikipedia-Account und keine Sockenpuppe benutzt, wie man das sonst vielleicht tun würde, wenn ein Interessenkonflikt besteht und man diesen verschleiern wollte.
Der von mir angelegte Artikel war auch wirklich sehr schlecht. Der Artikel bekam dann auch einen Hinweis zur Qualitätssicherung woraufhin er relativ schnell auf Wikipedia-Format gebracht wurde.
Vom ursprünglich von mir verfassten Artikel war also nach weniger als 30 Minuten schon nichts mehr übrig.
Ein Vorwurf einiger Wikipedianer in der Löschdiskussion war die gefühlte Irrelevanz von MOGiS. Dem möchte ich entgegnen, dass Relevanz sowieso ein Zielgruppenphänomen ist, eine gesamtgesellschaftliche Relevanz also eventuell ein viel zu hartes Kriterium für eine Online-Enzyklopädie sein dürfte.
Es sind aber wenigstens drei weitere Dinge, die mich wurmen.
Das erste ist, dass Wikipedia ihre eigenen Relevanzkriterien nicht ernst nimmt:
Als relevant gelten Vereine, Verbände und Bürgerinitiativen
* die eine überregionale Bedeutung haben oder
* die besondere mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen oder
* die eine besondere Tradition haben oder
* die eine signifikante Mitgliederzahl aufweisen.
Davon erfüllen wir mit dem Verein MOGiS (inzwischen ein e.V.) wenigstens zwei Kriterien.
Dass andererseits Relevanz durch Mitgliederzahl kein Kriterium sein kann, war eigentlich schon relativ früh in der Diskussion klar, weswegen der Versuch uns zur Herausgabe der Mitgliedszahlen zu bewegen nicht wirklich überzeugte.
Was mich aber an der Löschdiskussion gestört hat, war, wie versucht wurde unseren Ruf zu beschädigen.
So wurde unsereren Mitgliedern nachgeforscht und Zweifel an deren Motivation bei MOGiS mitzuarbeiten in der Löschdiskussion thematisiert.
“…. ist die Anzahl der Mitglieder, die dermaßen selbst betroffen sind geradezu konstituierend für die Relevanz eines Vereins“
Es wird hier also ein anderer Begriff von Relevanz verwendet, als der, der für die Aufnahme in die Wikipedia spricht.
Ich finde auch gerade an dieser Äußerung zeigt sich doch sehr deutlich, dass es hier nicht um einen Artikel über MOGiS in der Wikipedia, sondern um eine Fortsetzung der Löschdiskussion ging.
Danach wurde dann vom selben Nutzer durch Verschiebung des Artikels nach “Christian Bahls” versucht die Relevanzdiskussion um MOGiS auf die Diskussion um die Relevanz meiner Person zu verschieben.
Als rufschädigend fand ich den Versuch MOGiS durch die Behauptung zu diskreditieren, dass es MOGiS als Verein gar nicht gäbe. -> Dass wir bei diesem brisanten Thema möglichst versucht sind die Identität der Mitglieder zu schützen schienen einige nicht zu verstehen.
Denn mal ehrlich, wozu führt ein öffentliches Outing als Missbrauchsopfer?
“Christian Bahls ist missbraucht worden …“
Welche Folgen dass für meine nächste Jobsuche hat, weiss ich jetzt noch nicht ..
Insgesamt bin ich mir nicht so sicher, ob es die Relevanzkriterien oder eher die Intransparenz von Entscheidungswegen sind, die hier das größere Problem darstellen.
Ingesamt wirkt die Anwendung der Relevanzkriterien zur Löschung von Artikeln teilweise willkürlich.
Dies auch durch die Anonymität der entscheidenden Admins. Zu diesem Zustand trägt die Wikipedia auch bei, indem sie Mitgliedern vorschlägt wenig bis keine persönlichen Informationen in Ihren Benutzerprofilen vorzuhalten.
Nutzer-Seiten, die darauf hinweisen, wer der Accountinhaber ist werden teilweise rabiat gelöscht, so wie es mir auch mit dem Mogis-Account passiert ist.
Die Wikipedia hat ja nicht mal den Anspruch demokratisch zu sein, dies wird auch offen kommuniziert, die Löschentscheidungen sind keine Mehrheitsentscheidungen, in der Löschdiskussion zu Fefes Blog:
“Das hat nichts mit Demokratie zu tun – und Wikipedia ist keine Demokratie. –Matthiasb 03:26, 23. Okt. 2009″
Relevanz liegt am Ende immer im Auge des entscheidenden Admins, wer auch immer das gerade ist, welche Interessen dieser auch immer gerade vertritt.
Die Relevanz über die Popularität zu messen ist meines Erachtens auch keine gute Idee, denn mal ehrlich: Wer würde in einer Bibliothek Seiten aus einem Lexikon herausreissen, weil sie nicht oder selten gelesen werden?
Ein Punkt wäre doch schon mal, dass man wegen Irrelevanz/OriginalResearch/Theoriefindung gelöschte Artikel und die dazu gehörige Diskussion auch weiterhin abrufen könnte:
“Dieser Artikel wurde wegen … gelöscht, wenn Sie ihn trotzdem sehen wollen, dann klicken sie bitte [hier]“
Das würde doch erst mal ein Mindestmaß an Transparenz wiederherstellen. Mit der Artikellöschung werden ja auch immer die Diskussionsseiten zum Artikel mitgelöscht. Dann könnte man sich wenigstens noch selber ein Urteil bilden, ob der Artikel wirklich so irrelevant war.
Zumal die Wikipedia nicht wirklich ein Platzproblem hat. Denn: Die gelöschte Artikel bleiben mit der kompletten Verlaufsgeschichte in der Datenbank.
Sie sind dann aber eben nur noch für Admins einsehbar.
Gelöschte Artikel verbrauchen also nicht mal weniger Platz in der Datenbank.
Es ist schon ok, wenn es in der Wikipedia Artikel wie Bauchnabelfussel gibt. Ich finde zum Beispiel in der englischen Wikipedia die Artikel zu der von Terry Prattchet beschriebenen Scheibenwelt phantastisch.
Mir tut es im Momen ehrlich gesagt ein bischen Leid um den Elan und die Lebenszeit, die mit der entgültigen Löschung des Artikels aus dem Benutzernamensraum am 6 November weggeworfen wird.
Der Artikel wurde immerhin über 150-mal bearbeitet/verbessert.
Ein Nutzer hat nach eigenen Angaben mehr als 10 Stunden mit der Verbesserung des Artikels und die Diskussion drumherum investiert.
Auch gerade die Löschdiskussionen um den MOGiS Artikel, sowie die Artikel zum AK Zensur und das Fefe Blog haben meines Erachtens sehr deutlich gezeigt, wie interessegeleitet inzwischen Entscheidungen in der Wikipedia gefällt werden.
Schließlich wurde am Ende nicht nur der MOGiS Artikel gelöscht, sondern fast alle Erwähnungen (und damit Verlinkungen) in anderen Artikeln entfernt.
Das ging soweit, dass im Artikel um die Kontroverse zum Zugangserschwerungsgesetz die Erwähnung einer Demonstration (der Sperrwache vom 17.4. bei der Vertragsunterzeichnung) entfernt wurde, weil auch MOGiS dazu aufgerufen hatte.
Ich denke die Wikipedia in Deutschland sollte sich ernsthaft Sorgen um ihr Ökosystem machen. Vielleicht schreckt sie immer mehr produktive Leute ab, während administrativ orientierten Personen oder Personen mit spezifischen Interessen im Projekt verbleiben.
Christian Bahls
Wikipedia: Wo willst Du hin?
Oktober 26, 2009
Es wurde ja schon gefragt: Quo vadis Wikipedia?
Was ist das Leitbild?
Will die Wikipedia mit der alterwürdigen Encyclopedia Britannica oder dem Brockhaus konkurieren? Oder will sie dem Nutzer nützlich sein?
Buhlt sie um die Anerkennung durch das Establishment oder geht es wirklich um das Verfügbarmachen von Weltwissen?
Ich denke eines der aktuellen Probleme der Wikipedia ist die Spannung zwischen den Zielen die die Wikipedia-Elite hat und dem was der gemeine Netzbürger von der Wikipedia erwartet.
Die deutsche Wikipedia geriert sich dabei wie eine Publikation auf totem Baum. Sie vergibt die Chances eines dynamischen Mediums. Die Wikipedia will das Wissen der Menschheit sammeln. Maßt sich dabei aber an, zu entscheiden, was am Ende für den Leser relevant ist.
Alleine schon der vielpropagierte Neutral-Point-of-View ist meines Erachtens totalitär. Er suggeriert, dass es die eine Wahrheit gäbe. Er behauptet Menschen könnten objektiv sein.
Alleine die jetzt laufende Diskussion zeigt, dass wir am Ende doch alle Subjekte mit eigenem Weltbild und Zielen sind und dies dann eben auch Einfluss darauf hat, was wir für relevant und objektiv halten.
Der sich entspinnende Konflikt ist zum Teil wohl auch ein Problem der zugrundeliegenden Software, sie lässt nur eine lineare Historie zu. Technologisch ist die Wikipedia also auf dem Stand einer Text-Datei.
Ein Wiki, welches mehrere Artikelversionen parallel verwalten könnte, würde die aktuellen Probleme schon einmal drastisch entschärfen. Dann könnte man nämlich auch ernsthaft über verschiedene Artikelversionen diskutieren.
Am Ende könnte doch jeder selber entscheiden, welchen Realitätsfilter er sich aufsetzen will. Was man für relevant und wahr hält. Dann gibt es halt http://de.wikipedia.org/wiki/Netzsperren?branch=fefe
Obendrauf gäbe es dann eine offizielle Ausgabe der Wikipedia, die es ja auch schon jetzt in Form der gesichteten Artikel gibt. All das wäre möglich, aber die Wikipedia verharrt lieber im Web-0.9.
Ein weiteres Problem ist die Intransparenz von Entscheidungswegen in der Wikipedia. In den diversen Löschdiskussionen der letzten Tage wurde ja auch offensiv darauf hingewiesen, dass die Wikipedia nicht mal den Anspruch hat demokratisch zu sein. Am Ende ist es ein, halbwegs anonymer, Admin, der entscheidet einen Artikel zu löschen oder nicht, auch diese Intransparenz sollte technologisch lösbar sein.
Ich wurde angegriffen, weil ich die Relevanz der Wikipedia als schwindend bezeichnet habe. Ich sehe es aber wirklich so. Spricht noch irgendjemand von Altavista? [1] Google hatte einfach den besseren Relevanz-Algorithmus(Page-Ranking) und hat damit Altavista entbehrlich gemacht.
Die Wikipedia ist am Ende genau so relevant, wie sie nützlich ist. Fefe hat das sehr gut verdeutlicht mit dem Beispiel egcs.
Die Inhalte der Wikipedia stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (GNU FDL) und der CC-BY-SA 3.0 unported. Auch wenn einige Wikipedia-Admins gerne von Lizenz-Verletzungen reden, wenn Leute Artikel übernehmen, kann doch niemand verhindern, dass jemand einen Fork der Wikipedia mir der korrekten Lizenz unternimmt.
Das wäre auch ein interessantes technologisches Experiment. Besonders das Merging konkurierender Versionsänderungen (mit z.B. Wikipedia als Upstream) wäre spannend.
Ehrlich gesagt, sind wir schon viel zu abhängig von zentralen Strukturen wie auch die Wikipedia eine ist. Diese exklusive Stellung der Wikipedia, dieses Gefühl der Unentbehrlichkeit, führt wahrscheinlich auch zu den Auswüchsen, die wir gerade sehen.
Die Frage ist, ob das wirklich nötig ist
Also Wikipedia: Wo willst Du hin?
[1] (für die, die etwas später zugeschaltet haben: Das war mal DER Marktführer bei Suchmaschinen).
Mahnwache zum Beginn der Koalitionsverhandlungen
Oktober 3, 2009
Am kommenden Montag (dem 05. Oktober) ist anlässlich der beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und FDP eine Mahnwache vor der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen, in Berlin-Tiergarten, Hiroshimastr. 12-16. Dort werden um 15:00 Uhr die Koalitionsgespräche beginnen. Netzpolitik schlägt 14:00 Uhr zum Treffen vor.
MOGiS schließt sich dem Aufruf zur Mahnwache an. Auch wir wollen der FDP Mut machen, unsere Bürgerrechte in den Verhandlungen nicht nur zu verteidigen sondern auch zurückzuerkämpfen.
Kommt alle und bekräftigt die FDP darin ihre Position zu verteidigen und nicht den Drängen der Unionsfraktionen nachzugeben.
viele Grüße
Christian Bahls
PS: Man kann diesen Post gerne auch weiterzwitschern.
PPS: Da das ganze nicht wie eine Parteiveranstaltung aussehen soll – UND – weil Bürger in Zivil mehr Wirkung erzielen – sind Piraten und Anhänger gebeten worden Ihre Fahnen diesmal bitte zu Hause zu lassen. .. Die Aktion ist viel zu einfach als Parteipolitik zu diskreditieren, wenn er aussieht wie eine Veranstaltung der Piraten-Partei. .. Vielen Dank
PPPS: Hier der Originalaufruf des FoeBuD
FoeBuD: Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse
Der Datenschutzverein FoeBuD veranstaltet am Montag, den 5.10.2009, ab 14 Uhr anläßlich der Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU und FDP eine Mahnwache.
Die Aktion steht unter dem Motto “Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse!” und findet vor dem Gebäude der nordrheinwestfälischen Landesvertretung (Hiroshimastr. 12-16) in Berlin statt, wo am Montag die Koalitionsgespräche beginnen.
“Wir wollen die FDP an ihre Wahlversprechen erinnern. Jetzt muß die FDP beweisen, dass sie die Verteidigung der Bürgerrechte ernst meint,” sagt Rena Tangens vom FoeBuD e.V. “Und die neue Regierung soll wissen, dass die Bürgerrechtsbewegung keine Ruhe mehr geben wird.”
Der FoeBuD, der sich für Bürgerrechte im digitalen Zeitalter einsetzt, fordert u.a. die Abschaffung aller präventiven Überwachungsgesetze, die seit 2001 beschlossen wurden, die Rücknahme der Steuer-ID und der elektronischen Gesundheitskarte sowie die Nichteinführung des RFID-Funkchips im deutschen Personalausweis.
Der FoeBuD war Mitorganisator der Datenschutzdemonstration “Freiheit statt Angst” am 12. September in Berlin, an der sich mehr als 160 Organisationen und 25.000 Menschen beteiligten. Der FoeBuD verleiht den Datenschutz-Negativpreis BigBrotherAward, der in diesem Jahr zum 10. Mal vergeben wird. Für sein Engagement für die Bürgerrechte erhielt der FoeBuD 2008 die Theodor-Heuss-Medaille.
Kontakt:
Ansprechpartner vor Ort in Berlin: Rena Tangens und padeluun
Tel: 0175-9849933
Fasst bloß nicht ins Internetz!
September 20, 2009
(Vorneweg ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Wir würden ja gerne mit Frau von der Leyen reden ..)
Hallo liebe Kinder. Heute erklären wir einmal das Internetz.
Stellt Euch vor, die Welt wäre ein riesiges Einkaufsnetz – wir leben ja auch in einem Kapitalismus – da ist so ein großes Netz und da gibt es viele tolle Sachen. Ganz umsonst.
Deine Lehrerin gibt Dir Hausaufgaben und dann guckst Du im Internetz und plötzlich findest Du die Lösung. Einfach so. Und dann kommt Deine Lehrerin und gibt Deine Lösung, die Du ja selbst gesucht hast, einfach bei Google ein und Dir eine Sechs, weil Du abgeschrieben hast.
Kling komisch? Ist aber so.
Oder Du möchtest Kindergeburtstag feiern und findest tolle Katzenbilder im Internetz und kannst damit Deine Einladungskarten fertigmachen. Einfach so.
Klingt komisch, ist aber so.
Es gibt ja auch noch viele andere Dinge dort, und da möchtest Du dann natürlich hineinfassen und danach greifen, wie man immer so nach schönen Dingen greift.
Nur, manchmal greifst Du hinein und hast auf einmal ganz viel Dreck in der Hand, weil: da ist ja sooooo viel Unrat in dem Netz, da kann man nur Schmutz rausholen und jeden Tag tut jemand mehr davon rein, sodass was Schönes da gar nicht mehr reinpasst.
Klingt komisch, ist aber so.
Und weil die von der UN das alles auch wissen, haben sie dann einen Bericht gemacht damit das jeder lesen kann.
Und vor diesem Schmutz müssen wir Euch natürlich schützen.
Denn eigentlich wollt Ihr ja echt nur Eure Hausaufgaben machen und sucht nach Antworten und fasst dabei ins ungepflegte Netz und da ist dann nur lauter Mist drin.
Stellt Euch mal vor, Ihr fragt nach Bismarck und heraus kommt ‘ne nackte Frau!
Und dann werdet Ihr davon auch noch angefixt und könnt Euch überhaupt nicht wehren, weil doch der Raum Inter-(Einkaufs-)netz so voll mit Schund ist; und da gebt Ihr dann Euer ganzes Taschengeld für aus.
Oder manchmal steht Ihr im Internetz auf einem der Knoten und rechts und links und vor und hinter Euch gibt es lauter tiefe Löcher, wenn Ihr da reinfallt seid Ihr im rechtsfreien Raum.
Das passiert z. B., wenn Ihr mit Euren Freunden in diesem SozialNetz reden wollt … Und da ist dann so ein fremder Mann … Damit der Euch nichts tut, müssen wir zuhören, was Ihr mit Euren Freunden so chattet …
Wir wollen Eure Eltern ja nicht damit belasten, Euch zu erklären, dass man mit Fremden am besten nicht zu viel über persönliches redet oder sich vor diesem Webkameradings nicht auszieht oder die fremden Männer (und auch Frauen) auch auf keinen Fall trifft…
Auch wenn die NetzKommMuhNieTie etwas anderes will: Das Internetz darf kein rechtsfreies (Einkaufs-)Netz sein!!!
Und darum brauchen wir jetzt auch die Stoppschilder im Internetz. Wie im Straßenverkehr zeigen Stoppschilder nämlich auch im Internetz, dass Recht und Ordnung dort gelten.
Also halten wir Euch und Euren Eltern nun manchmal ein Schild vor die Augen, damit Ihr nicht mehr sehen müsst, wieviel Schmutz im Netz ist.
Wir könnten den Schmutz auch raus nehmen, aber dazu brauchen wir mehr Geld um die ganzen vielen Polizisten zu bezahlen und billiger ist es halt mit einem Schild für uns.
Die NetzKommMuhNieTie sagt das Löschen, so nennen die das, geht ganz einfach … aber das verstehen wir irgendwie nicht.
Klingt komisch, ist aber so.
PS: Man kann diesen Artikel gerne auch weiterzwitschern.
Rette Deine Freiheit!
September 14, 2009
(Vorneweg ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Wir würden ja gerne mit Frau von der Leyen reden ..)
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Alexander Lehmann hat Heute sein neues Projekt vorgestellt: “Rette Deine Freiheit!” dort geht es um das Zugangserschwerungsgesetz, welches am 18.6.2009 vom Bundestag beschlossen wurde.
Dazu hat Alexander Lehmann folgendes Video produziert:
Wie sagte man in der SPD doch früher so schön: „Mundfunk schlägt Rundfunk“, deswegen: Man kann diesen Post gerne auch weiterzwitschern.
Auf zu neuen Ufern ..
September 11, 2009
(Vorneweg ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Wir würden ja gerne mit Frau von der Leyen reden ..)
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Am Sonnabend dem 12.09.2009 findet vor der Demonstration „Freiheit statt Angst“ in Berlin die MOGiS-Mitgliederversammlung statt. Auf dieser wird voraussichtlich der folgende Sazungsentwurf verabschiedet. MOGiS wird damit dann mittelfristig in einen e.V. übergehen.
Ich möchte diese Gelegenheit nutzen um ein paar persönliche Worte loszuwerden.
PS:Zuerst möchte ich auf den Vereinsnamen eingehen. Mir behagt das Wort “Opfer” im Namen nicht so sehr – das tat er eigentlich schon bei der Gründung nicht -MBGIZ oder MÜGIS waren aber nicht sooo knackige Namen. MOGiS ist ja jetzt als Marke relativ erfolgreich etabliert, für den Moment schlage vor zu sagen: “MOGiS: eine Stimme für Betroffene”
Das Wort “Opfer” hat eine Eigendynamik, der auch ich mich nicht wirklich erwehren konnte[0]. Ich habe zwar in einem gewissen Sinne lebenslänglich, bin aber auch mehr als nur Opfer sexuellen Missbrauchs[1]. Nicht alle meine Regungen und Gefühle werden durch irgendwelche Kindheitstraumata bestimmt.
Aus meiner jetzigen Warte, würde ich dazu raten zu sagen: “Ich wurde [als Kind] [sexuell] missbraucht/misshandelt” .. mit der Aussage und der Einstellung: “Ich bin Opfer sexuellen Missbrauchs” mache ich mich selber zu einem Ding[2] und werfe mich zudem zurück in die Zeit, als ich wenig Kontrolle über und wenig Wissen um die mit mir geschehenen Handlungen hatten.
Diese Auseinandersetzung sollte meines Erachtens nicht ständig geführt werden und kann es wohl auch nicht – Manchmal braucht es eben Urlaub vom Opfer-sein
.
Die Opferrolle gibt zudem vielleicht die Möglichkeit die Wärme und Zuneigung zu bekommen, die man braucht. Dies aber zu einem hohen Preis. man verliert eine Teil der eigenen Initiative. Die gesellschaftlich akzeptierte Opferolle ist meines Erachtens viel zu klein um wirklich hilfreich zu sein.
Vielleicht hilft es ein wenig, wenn wir einerseits etwas freier äußern, wenn wir Nähe oder Verständnis brauchen und andererseits wahrnehmen, dass unsere Mitmenschen eben dieser Nähe und Verständnis bedürfen – und dies auch ohne, dass es dafür dann einen speziellen Grund geben muss -> Mensch-sein sollte Grund genug sein.
Weiterhin glaube ich, dass wir bei MOGiS jetzt so langsam die Mischung an Aktiven bekommen[3], die es mir erlaubt, etwas in den Hintergrund zu treten.
viele liebe Grüße
Christian Bahls
[0] wie man vielleicht zwischenzeitlich gemerkt hat
[1] obwohl ich ehrlich gesagt finde, es gibt nicht den Missbrauch .. Jeder Gebrauch eines Menschen ist ein Missbrauch – weil es Ihn entmenschlicht, zu einem Ding macht und damit seiner Würde und Selbstachtung beraubt.
[2] indem ich meine Individualität der Rollenvorstellung von “Opfer sexuellen Missbrauchs” unterordne
[3] trotzdem, oder gerade: deswegen, möchte ich jeden Interessierten auffordern sich in MOGiS einzubringen. Wer Sonnabend dabei sein möchte meldet sich am besten heute per Email oder über unser Kontakttelefon: +49 176 78588016
(Vorneweg ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Wir würden ja gerne mit Frau von der Leyen reden ..)
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Die polizeiliche Kriminalstatistik des Jahres 2008 ist jetzt verfügbar. Wir hatten es schon vermutet: Es gab gute Gründe diese PKS etwas aus dem Lichte der Öffentlichkeit zu halten.
Wahrscheinlich ist die Presse gerade etwas mit dem Wahlkampf oder mit dem Vorfall in Afghanistan beschäftigt – Deswegen möchte ich hier auf ein paar Details aus der PKS 2008 hinweisen:
- Über 83% der Opfer sind älter als 5 (Tabelle 91 Seite 3 Schlüssel: 1316 [Seite 459 im PDF]) (dazu Frau von der Leyen)
- Die Anzahl der Fälle von banden- oder gewerbsmäßiger Verbreitung ist auf etwa ein Drittel gesunken (Schlüssel: 1432, -64%, 347 -> 123 Fälle) (der sogenannte kommerzielle Massenmark
- Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote von 82,7% auf 55,3% gesunken (durch Überlastung aus der Operation Himmel?) [1]
- 79,4% der Täter bei banden- oder gewerbsmäßiger Verbreitung waren alleinhandelnd
viele Grüße
Christian Bahls
#fußnoten
[1] Vielleicht ist dies einer der Gründe, warum Herr Oberstaatsanwalt Vogt zum 1.1.2010 zurücktreten will?
PS: Wie sagte man in der SPD doch früher so schön: “Mundfunk schlägt Rundfunk”, deswegen: Man kann diesen Artikel gerne auch weiterzwitschern.
PPS: wer noch andere Details findet, kann uns diese per E-Mail oder in den Kommentaren mitteilen.
PPPS: Verlinkungen sind auch hilfreich (sie helfen dem Longtail)
Die Sperrlogik einmal angewendet auf Drogenproblematik
September 8, 2009
(Vorneweg ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Wir würden ja gerne mit Frau von der Leyen reden ..)
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In der Unterhaltung, auch mit Sperrgegnern, fällt mir manchmal auf, dass im Moment ein etwas ungünstiges mentales Modell zu den Internetsperren vorherrscht: Dass nämlich die Stoppschilder quasi dem Zugriff auf die Webseiten “im Wege stehen”. Das ist so nicht der Fall.
Es ist eher so, dass man durch einen falsche Wegweiser in eine Sackgasse geschickt wird, an deren Ende dann merkwürdigerweise ein Stopp-Schild aufgestellt wurde (wobei man eigentlich auch so schon nicht weiterkommen würde).
Ich möchte also folgendes Gedankliche Modell anbieten:
Mal angenommen, der Herr Ziercke vom BKA, hätte sich am 27.8.2008 nicht der Bekämpfung von Kinderpornographie, sondern der Bekämpfung des Rauschgifthandels verschrieben. Er hätte also gefordert, dass alle Telefonbuchverlage und -Auskünfte zur Sperrung von Telefonnummern, welche vom BKA auf einer gesonderten Sperrliste geführt würden, verpflichtet werden.
Wenn man nun also in der Auskunft nach Herrn Müller-Meier-Schmidt fragt (oder in einem Telefonbuch nachsieht) soll man dort nicht mehr seine Nummer finden, sondern die Nummer eines speziellen Sperrtelefons. Dieses Sperrtelefon ist an einen Anrufbeantworter angeschlossen, welcher in einer Dauerschleife meldet:
Die Person, die Sie zu erreichen versuchen wird verdächtig Drogen zu vertreiben. Um zu verhindern, dass Sie Drogen kaufen oder durch das Angebot an Drogen zum Drogenkonsum verführt werden, haben wir Ihren Anruf umgeleitet. Ihre Telefonnummer und die Zeit des Anrufs werden aufgezeichnet. Die Daten werden vorraussichtlich nicht zur Strafverfolgung wegen Besitzverschaffung verwendet.
Gegner dieser Maßnahme würden einwenden, dass das gegen den echten Drogenkonsum nicht hilft, weil man ja in alten Telefonbüchern oder bei Telefonbüchern im Ausland nach der korrekten Nummer des Dealers suchen kann. Stattdessen werden Menschen des Drogenkonsums verdächtigt, welche Herrn Müller-Meier-Schmidt wegen dessen Rasenmähersversandts anrufen, oder bei der Suche nach Müller-Meyer-Schmitt die falsche Nummer herrausgesucht haben.
Auch würden die Gegener dieser Drogenszene-Kontakt-Erschwerungs-Sperre einwenden, dass Persönlichkeitsrechte von Unbeteiligten verletzt wären, z.B. wenn Unschuldige auf dieser Sperrliste landen würden. Auch würde eingewandt, dass der Eingriff in die persönlichen Freiheitsrechte so umfassend ist, dass ein Richter über die Aufnahme auf die Sperrliste entscheiden sollte.
Kenner der Szene würden vielleicht noch erwähnen, dass telefonische Drogen-Lieferservices wegen der hohen Entdeckungsgefahr eher unüblich sind. Die harten Substanzen würden eher in Peer-to-Peer-Netzwerken und in geschlossenen Nutzegruppen, wie in Discos, gehandelt.
Aber in dieser Debatte ging es nicht um harte Drogen, sondern um das deutlich emotionalisierbarere Thema “sexueller Kindesmissbrauch”. Zudem sind die Eingriffe in die Struktur des Internets leider nicht so offensichtlich, wie die oben angeführten hypothetischen Eingriffe in das Telefonnetz.
viele Grüße
Christian Bahls
dieser Text ist für nichtkommerzielle Nutzung frei
PS: Wer möchte, kann diesen Artikel gerne auch weiterzwitschern.
PPS: genuineBen hat Recht, diesen Text versteht wahrscheinlich auch die Oma, Um die Verbreitung zu fördern, ist dieser Text für nichtkommerzielle Nutzung gemeinfrei. Ansonsten bitten wir um Namensnennung (MOGiS), mit Verweis auf http://mogis-verein.de.
Mit Frau von der Leyen reden ..
September 7, 2009
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In der ganzen Debatte um Internetsperren fällt auf, dass der Protest von Opferverbänden (wie z.B. auch Trotz Allem e.V.) gegen die Sperren im Ministerium ungehört verhallt zu sein scheint.
Wir würden deswegen gerne endlich mal persönlich mit Frau von der Leyen reden.
Obwohl wir seit unserer Email vom 13. April 2009 (und den dazugehörigen Telefonaten), sowie spätestens seit unserem Besuch auf der Rio-Nachfolgekonferenz[1] in Berlin am 30. Juni 2009, wenigstens dem Staatssekretär Hoofe und der Abteilungsleiterin Frau Dr. Niederfranke persönlich bekannt sein sollten, hat es das BMFSFJ bisher tunlichst vermieden den Kontakt mit uns zu suchen.
Deswegen möchte ich an dieser Stelle mal etwas vielleicht ungewöhnliches versuchen:
Ich möchte jeden, der ein Interesse am Zustandekommen eines (halb-) öffentlichen Treffens zwischen Frau von der Leyen und MOGiS vor der Bundestagswahl hat, bitten, den Kontakt mit dem Ministerium und Frau von der Leyen zu suchen und nachzufragen, ob sie nicht vielleicht zu einem Gespräch mit MOGiS zur Verfügung stehen möchte.
Vielleicht ergibt sich so ja die Möglichkeit über einige der Schwächen, Lücken und Fehler, die wir in ihrer Argumentation sehen, zu reden.
Als Kontakte bieten sich an:
- 030 20655 1050 Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
- 030 20655 1005 Das Ministerbüro (der heiße Draht .. seid bitte extra freundlich zur Frau Schwarz, sie macht dort nur ihren Job, danke
- 030 20655 1060 Pressestelle (vielleicht nach Herrn Flosdorff fragen) auch: presse@bmfsfj.bund.de
- 030 20655 1905 Büro Frau Dr. Niederfranke (die zuständige Abteilungsleiterin; wir wollen aber mit Frau von der Leyen persönlich reden!)
- Allgemein ist der Kontakt möglich unter: poststelle@bmfsfj.bund.de
Erfahrungsgemäß funktioniert ein freundlicher Anruf mit nachfolgender und angekündigter E-Mail am besten (nach direkter E-Mail Adresse fragen). Briefe oder Faxe sind natürlich auch möglich.
Ich würde darum bitten, höflich und freundlich zu fragen, ob es sich nicht vielleicht einrichten lassen würde, dass Frau von der Leyen vor der Wahl mit dem Verein “MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren” an einem neutralen Ort Ihrer Wahl über die Problematik “Internetsperren & Opferschutz” redet.
Die Kontaktdaten wurden gerade noch einmal in einer E-Mail mit dem Betreff “Kontaktdaten MOGiS” [2] an das Ministerbüro und die Pressestelle versandt.
vielen Dank im Voraus
und viele Grüße
Christian Bahls
Vorstand MOGiS
Mit der Bitte zum Weitersagen.
PS: Wenn Ihr wollt, dann dokumentiert Eure Kontaktaufnahme doch hier in den Kommentaren
.. Zahlreiche Verlinkungen sind uns natürlich auch willkommen
PPS: Frau von der Leyen steht auf Listenplatz 1 der Landesliste der CDU für Niedersachsen. Außerdem ist sie Direktkandidatin der CDU im Wahlkreis 043 (Hannover II). Vielleicht gibt es auch dort Möglichkeiten sie zu kontaktieren (vielleicht hier in den Kommentaren bekannt geben). Frau von der Leyens hat übrigens auch einen Auftritt bei Abgeordnetenwatch.
#fußnoten:
[1] aus deren Teilnehmerliste wir interessanterweise verschwunden sind.
[2] Message-IDs:
<3fe5360d0909050540v3da138b8q982fba1c99e530f3@mail.gmail.com>
<3fe5360d0909050621n4ecf8bdo76d9f3eae730bc5d@mail.gmail.com>
Warum man mit Kooperation weiter kommt ..
August 24, 2009
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Im Artikel “Die unsägliche Argumentation einer Frau von der Leyen” hatten wir ja in den Kommentaren eine kurze Unterhaltung zum Thema Posenphotos.
Daraufhin hat uns ein Leser auf Posenphotos bei einem japanischen Freehoster (auch Hosting Provider genannt) hingewiesen.
Die meisten Provider haben Acceptable Use Policies. Diese sind häufig deutlich enger gefasst, als die Gesetze des Landes in dem die Server angesiedelt sind.
Mit dem Verweis auf dessen eigenen AUP’s kann man den Hoster bitten, die Seiten zu entfernen und den Nutzer-Account zu sperren. Ich habe also folgende E-Mail an den Hoster geschrieben:
konnichiwa
watashino namae Christian Bahls(kulisuchia-n ba-lusu) desu.
watashiwa doitsujin desu.watashiwa nihongo sukoshi dake hanashimasu
sore kara eigo de kakimasu.Dear Mr./Mrs,
it was brought to our attention that one of your customers
hosts sexually explicit contents showing naked children
at one of your hosts:http://kleinekinder.blog.hoster.jp[1]
We believe that it is in line with your acceptable use policy[2]
to remove that content from your website and block the
upload to that customers account.You would be really grateful if you could remove this images.
We would also be really thankful for a reply.
domo arigato gozaimasu
yours
Christian Bahls
Der Freehoster hat zwei Tage später wie folgt geantwortet:
Dear christian
we deleted the following blog site and user’s account immidiately.
Please check it.Thank you for your request.
Hoster
Naja .. das BKA hätte die Seite wahrscheinlich einfach widerrechtlich auf die Sperrliste gesetzt (dabei wären die Inhalte [nach BGH-Urteil] in Deutschland wahrscheinlich sogar legal – wenn eben auch moralisch verwerflich).
Die Begründung wäre gewesen, dass sie als Behörde ja keinen Druck auf einen Hoster in Japan ausüben können. Für das BKA scheint es nur die Möglichkeit zu geben, Zwang auszuüben, es will wohl einfach nicht kooperieren.
Viele Dinge löst die Zivilgesellschaft am besten unter sich. Dieses Prinzip nennt sich Subsidiarität. Wie im oben geschilderten Fall kann eine nette freundliche E-Mail manchmal kleine Wunder bewirken.
Christian Bahls
PS: Wer möchte, kann diesen Artikel gerne auch weiterzwitschern.
[1] Eine sinngemäße Umschreibung
[2] Zitat aus den Terms of Service des Providers:
9. Prohibited Activities
The following is a partial list of the kind of Content that is illegal or prohibited to post on or through the FC2 website. FC2 reserves the right to investigate and take appropriate legal action against anyone who, in FC2’s sole discretion, violates this provision, including but not limited to, removing the offending communication from the FC2 services and terminating the membership of such violators. If FC2 terminates your Membership because you have breached the Agreement, you shall not be entitled to the refund of any unused portion of subscription fees. You agree not to use FC2ID service to:1. Disturb public order or upset social customs
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